
Anfang der 50-er Jahre kam
Josef Wachenheimer nach Frankfurt, um eine
Vermögensangelegenheit zu regeln. Er wurde dort zufällig von
einem Biebesheimer erkannt. Trotz Bedenken ließ er sich dazu
überreden, mit nach Biebesheim zu kommen. Er traf dort auch
mit dem Bürgermeister der NS-Zeit zusammen und mit anderen
ehemaligen Schulkameraden. Ein Treffen, das offenbar für
beide Seiten hilfreich gewesen ist, denn in den
späteren Jahren wurden immer wieder ehemalige Biebesheimer
Juden von ihren Klassenkameraden zu Jubiläumstreffen
eingeladen und mehrere dieser Einladungen wurden auch
angenommen.
Das Foto zeigt Josef Wachenheimer im Kreis ehemaliger
Klassenkameraden, zusammen auch mit dem NS-Bürgermeister
Heinrich Geipert.
v.l.n.r.: Heinrich Geipert, Jakob Neidlinger, Mathilde Werner, Bernhard Kramer, Marie Arndt, Johann Leuthäußer, Josef Wachenheimer,
Karl Zissel, Adam Molter, Mathilde Baumann, Babette Schäfer,
Marie Kilp, Karl Rothermel, Albert Wirthwein, Gabriel
Dewald.